Ihr erstes Portrait-Shooting: Tipps und Hinweise für die Vorbereitung

Bern, 20. Juni 2019

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Die Entscheidung für ein Portrait-Shooting fällt oft aus guten Gründen und sehr durchdacht. Manchmal sind es spezielle Anlässe wie Jubiläen oder Bewerbungen. Manchmal ist es ein Geschenk an sich selbst oder an die oder den Liebsten, die mit professionellen Aufnahmen beglückt werden sollen. Ein professionell ausgeführtes Portrait ist es etwas Besonderes und Einmaliges. Eine gute Vorbereitung scheint deshalb zwingend erforderlich, nicht wahr?

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Mir begegnen als Fotograf deshalb häufig die gleichen Fragen, die sich noch vor einer Buchung stellen:

  • Für wie lange sollte ich einen Fotografen buchen?/Wie viel Zeit sollte ich dafür einplanen?

  • Muss ich bereits vorher wissen, in welcher Form ich meine Aufnahmen vom Fotografen erhalten möchte?

  • Muss ich mich festlegen, ob ich die Bilder analog oder digital verwenden möchte?

  • Welche Outfits sollte ich parat halten – und wann sind gute Momente im Shooting, um die Kleidung zu wechseln?

  • Lenken Lieblings-Schmuckstücke zu sehr vom Portrait ab – oder sind sie das Highlight meines Portrait-Bildes?

  • Sollte ich verschiedene Posen üben, um auf den Portrait-Aufnahmen bestmöglich auszusehen?

Ich antworte auf all diese Fragen in der Regel: Wir klären das gemeinsam. Ihr individueller Bedarf entscheidet sich oft erst im Laufe des Gesprächs. Erst mit dem Wissen aus unserem Gespräch kann ich Ihnen ein optimales Shooting anbieten, das sich exakt an Ihre Wünsche anpasst. Das bedeutet aber auch: Das Gespräch kommt zuerst, die Offerte folgt darauf.

Beispiele, die sich aus obigen Fragen ergeben:

Ob wir nach einer Stunde fertig sind oder doch eher mehr Zeit benötigen, hängt von einigen Dingen ab. Wie Ihrer vorhandenen Erfahrung vor der Kamera, Outfit- oder Make-up-Wechsel bei Bedarf und dem Austausch von Beleuchtung oder Equipment, um unterschiedliche Bildaufnahmen zu erhalten. Deshalb biete ich keine Pauschalen mit klaren Zeitgrenzen an, sondern setze individuelle Zeitschätzungen für Ihren konkreten Buchungstermin an.

Wenn Sie Portrait-Aufnahmen ausschliesslich digital nutzen, benötigen Sie bestimmt kein Paket mit 10 Aufnahmen in verschiedenen Grössen für Bilderrahmen und Wandgestaltung. Sondern eine sinnvolle Zusammenstellung an digitalen Dateien mit passender Auflösung, um das Portrait zu speichern, online zu verwenden oder drucken zu lassen.

Ähnlich sieht es mit der Planung von verschiedenen Outfits aus, deren Einsatz für Portrait-Shootings oft empfohlen wird. Genügt ein sorgsam ausgewähltes Kleidungsstück, um Ihrem Gesicht den optimalen Rahmen für die Portrait-Aufnahmen zu bieten? Setzen Sie lieber auf verschiedene Kleidungsstücke, um bei einem Shooting unterschiedliche Eindrücke der Portrait-Aufnahmen zu erhalten? Und woher sollen Sie eigentlich wissen, ob Sie das eine oder andere bevorzugen, wenn es doch das erste Portrait-Shooting ist?

Sind Sie sehr ungeübt vor der Kamera oder fühlen Sie sich unsicher? Dann können Sie natürlich verschiedene Posen vorab vor dem Spiegel üben. Für authentische und klare Portraits sind eingeübte Posen eher hinderlich. Die müssten im Shooting wieder abgelegt werden.

Die optimale Vorbereitung: Das persönliche Gespräch

Für ein professionelles Portrait im Stil einer stimmigen Präsentation braucht es unter Umständen ein helleres und ein dunkler gehaltenes Grundoutfit. Für ein familiäres Geschenk ist ein Outfitwechsel womöglich unnötig. Deshalb ist ein persönliches Vorab-Gespräch so wichtig: Ich benötige die Details zu Ihrem Portrait-Wunsch und dem Zweck dahinter. Mit diesem Wissen setze ich Sie perfekt in Szene.

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Vor einer Buchung schicken Sie mir wahlweise eine Nachricht mit der Bitte um Rückruf oder Sie rufen mich direkt an (+41 79 233 54 68). Dann erfrage ich alles Relevante von Ihnen – und Sie von mir. Dabei stellt sich häufig heraus, dass Sie sich kaum vorbereiten müssen. Denn für eine optimale Pose, für den Einsatz begleitender Outfits, für Lichteinfall und die Auflösung des Bilderpakets bin ich derjenige, der das ideale Ergebnis für Sie im Auge hat.

Minimalvorbereitung: 3 Tipps für Ihr Äusseres

Wir besprechen alle Details persönlich und individuell auf Sie zugeschnitten. Trotzdem fragen Sie sich vielleicht, ob Sie direkt vor unserem Termin doch noch etwas zur Vorbereitung tun können. Aus meiner Erfahrung als Portrait-Fotograf heraus kann ich Ihnen Folgendes ans Herz legen:

  1. Keine Experimente bei der Gesichtspflege

    Neue Cremes oder Lotions probieren Sie besser ein anderes Mal aus, aber nicht direkt vor unserem Shooting-Termin. Setzen Sie lieber auf Vertrautes, um unnötige Hautreizungen zu vermeiden. Vorhandene kleinere Hautunreinheiten oder Rötungen lassen sich auch später noch in der Nachbereitung des Shootings per Bildbearbeitung beseitigen.

  2. Bart und Haare mit etwas Vorlauf färben oder schneiden

    Ein dezenter Schnitt und bei Bedarf auch etwas frische Farbe im Haar machen sich bei Portrait-Aufnahmen hervorragend. Bei einer Haartönung oder Färbung sollten aber gute drei Tage zwischen dem Coiffeurbesuch und unserem Shooting-Termin liegen. Eventuelle Farbreste sind dann von der Kopfhaut schon abgewaschen. Eine saubere Rasur sollte am gleichen Tag erfolgen - aber möglichst ohne die Haut zusätzlich zu reizen.

  3. Bei Bedarf: Passendes Make-up auswählen

    Ob und wenn ja, welche Art von Make-up nötig ist, besprechen wir persönlich. Externe Stylisten holen wir ebenfalls bei Bedarf dazu. Der Bedarf unterscheidet sich je nach Anlass für das Portrait deutlich, deshalb sind hier keine allgemein gültigen Aussagen zu treffen.

Nervosität und Selbstzweifel vor dem Shooting

Für die natürliche, lockere Atmosphäre sorge ich. Portrait-Aufnahmen wirken dann weniger gestellt, sondern offen und authentisch. Das strahlen meine Portraits auch aus – überzeugen Sie sich gern mit einem Blick auf bisherige Arbeiten.

Trotzdem kann Sie der Gedanke an den Shooting-Termin vorab belasten. Behalten Sie dabei bitte diese Punkte im Kopf:

  • Bei jedem professionellen Shooting werden unzählige Bilder verworfen, um nur wenige perfekte Aufnahmen zu behalten. Blinzelt das Modell oder zuckt es kurz mit dem Kopf, macht das gar nichts. So halten wir das auch: Wir wiederholen die Aufnahme einfach, bis es passt.

  • Im Portrait-Shooting können Sie nichts falsch machen. Es ist mein Job, Sie optimal anzuleiten. Deshalb bekommen Sie auch ganz konkrete Hinweise von mir, wie Sie sich am besten ausrichten, den Kopf neigen oder die Schultern wenden.

  • Professionelle Fotografie ist mit privaten Selfies oder schönen Schnappschüssen nicht vergleichbar. Beim Portrait-Shooting sind Beleuchtung, Ihre Körper- und Kopfhaltung und die technische Ausrichtung perfekt auf Ihren Portrait-Wunsch abgestimmt. Da sieht das Endergebnis dann auch wie gewünscht aus.

 Im Zweifel hilft auch, kurz durchzuatmen. Konzentrieren Sie sich auf Ihren ursprünglichen Wunsch nach unverwechselbaren Aufnahmen.

Gibt es noch weitere Fragen, die sich Ihnen vor dem Portrait-Shooting stellen? Welche Vorbereitungen sollten zusätzlich noch getroffen werden? Hinterlassen Sie mir gern einen kurzen Kommentar dazu. Ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen!